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Projektbeitrag – Entwicklung einer symmetrischen Torsionsfeder (2 mm Drahtstärke)


Torsionfeder
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Torsionfeder

Ausgangslage
Ein Kunde benötigt eine spezielle Torsionsfeder für eine mechanische Baugruppe. Anforderungen: symmetrische Ausführung, konstante Rückstellkraft, Drahtstärke 2 mm, Werkstoff nach DIN EN 10270.

Ziel
Konstruktion, Berechnung und Fertigungsfreigabe einer Torsionsfeder mit hoher Lebensdauer bei wiederholter Biegebeanspruchung.

Technische Eckdaten

  • Ausführung: Symmetrisch, beidseitige Schenkel
  • Drahtstärke: 2 mm
  • Werkstoff: Federstahldraht (1.4310 oder C75, abhängig von Umgebung)
  • Windungen: nach Berechnung (ca. 6–8 Arbeitswindungen)
  • Schenkellänge: projektspezifisch (z. B. 15–25 mm je Seite)
  • Arbeitswinkel: 0–180°
  • Toleranzen: nach DIN 2194 / EN 13906-3

Hersteller-Referenz
Als Referenz für automatisierte Torsionsfeder-Herstellung nutzt WAFIOS Maschinen der FMU+ Serie, welche Drahtdurchmesser bis ca. 2 mm abdecken und speziell für Torsionsfedern sowie komplexe Federgeometrien ausgelegt sind. wafios.com

CAD-Konstruktion
Die Feder wurde in Autodesk Inventor als 3D-Modell abgebildet. Symmetrische Schenkelgeometrie erleichtert die Montage und stellt gleichmäßige Belastung sicher. Stückliste und Fertigungszeichnung enthalten Material, Drahtdurchmesser, Windungszahl, Schenkellängen und Toleranzen.

Berechnung

  • Federkonstante c [Nmm/°] berechnet nach EN 13906-3
  • Maximale Schubspannung τ ≤ zulässiger Wert des gewählten Werkstoffs
  • Sicherheitsfaktor ≥ 1,5 gegen Dauerbruch
  • Erwartete Lebensdauer: > 1 Mio. Lastwechsel bei definierter Belastung

Fertigung & Qualität

  • CNC-Federwickelmaschine
  • Wärmebehandlung (Spannungsarmglühen)
  • Oberflächenbehandlung: Kugelstrahlen zur Erhöhung der Dauerfestigkeit
  • Maßkontrolle: Schenkellänge ±0,2 mm, Windungsdurchmesser ±0,1 mm
  • Funktionsprüfung im Musterbau

Einsatzbereich
Diese Art von Torsionsfeder wird in Mechaniken für Klappen, Hebel und Sicherheitseinrichtungen eingesetzt. Symmetrische Bauweise ermöglicht doppelseitige Belastung und einfache Integration.

Nächste Schritte

  1. Prototypenfertigung (5 Stück)
  2. Funktionsprüfung im Prüfstand (Last-Winkel-Diagramm)
  3. Freigabe zur Serienfertigung

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